Nachdem Agility im Groben die Elemente des Springreitens nachstellt, orientiert sich das Dog-Dancing an den Lektionen der klassischen Dressur mit Pferden- und zwar in Form einer Kür zur Musik. Sogar einige Figuren wurden aus dem Pferdesport übernommen, z.B. der spanische Schritt (bei dem die Vorderbeine abwechselnd in einer Art Parade-Gang sehr hoch vorgeführt und gestreckt werden), die Traversale (also Seitwärts-Treten in beide Richtungen, bei dem der Hund/das Pferd jeweils die diagonalen Beinpaare überkreuz setzt), das Steigen (Männchen-machen auf den Hinterbeinen) und das Rückwärtstreten in verschiedene Richtungen.

Erlaubt ist, was gefällt … und dabei kommen geradezu phantastische Küren heraus. Mittlerweile werden in Deutschland auch Turniere veranstaltet, das alles steckt noch etwas in den Kinderschuhen, was aber den Spaß an diesem Sport für die Teams wohl in keinster Weise schmälert.

“Gearbeitet” wird bei der Ausbildung viel mit dem Clicker, Targetstick und positiver Verstärkung, was aber nicht darüber hinweg täuschen sollte, dass DD auch in einem hohen Maße eine korrekte Ausbildung in den Gehorsamsbereichen erfordert. So muss der Hund beidseits “bei-Fuß” laufen können und natürlich auch rückwärts, was eine hohe Stufe der Unterordnung ist. Einige Grundübungen sind: Slalom durch die Beine, Männchen, Sprünge, Rolle, Robben undundund – ihrer Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

empfehlenswerte Links:  Nicole Weber