Ataxie ist die Bezeichnung für eine Koordinationsstörung im Gang und damit eigentlich das Symptom im Zusammenhang mit einer Erkrankung  bzw. Degenerationen im zentralen Nervensystem.

Erkrankte Hunde sind fast immer von schwankendem, tänzelnden Gang oder auch von kompletten Ausfallerscheinungen der Hinterhand betroffen – je nach Stadium der Krankheit.

Ataxie ist nicht heilbar, nicht immer zwingend tödlich, aber oft ist leider eine Erlösung des erkrankten Hundes die bittere Entscheidung, die einen langen und nicht umkehrbaren Prozess beendet.

Zur Zeit kennt man drei verschiedene Formen, die sich danach unterscheiden, in welchem Alter die ersten Symptome erkennbar sind.

Wir unterscheiden zwischen der Late Onset Ataxia, kurz LOA, der Spinocerebellären Ataxie, kurz SCA, und der Cerebellären Ataxie oder Early Onset Ataxia, kurz CA oder EOA genannt. Die frühe Form (CA/EOA) kann schon bei Welpen ab zwei bis drei Wochen mit ersten Symptomen in Erscheinung treten, bei den späteren Formen (LOA und SCA) treten sichtbare Veränderungen im Bewegungsablauf mit circa drei bis sechs Monaten auf.

Ich habe schon von ganzen Würfen gehört, die dahin gerafft wurden. Es ist eine heimtückische Krankheit, die nicht häufig auftritt, aber, wenn sie zuschlägt, ist es einfach nur furchtbar.

Glücklicherweise konnten mittlerweile auch hierzu Gentests entwickelt werden, so dass Züchter damit eine größere Gewißheit bei Verpaarungen erhalten können.

Seit Ende 2012, Anfang 2013 gibt es sogenannte Markertests auf LOA und SCA. Das CA- oder EOA-Gen konnte noch nicht isoliert werden.