Grundsätzlich gilt der Parson Russell Terrier als gesunde und robuste Rasse, die keine speziellen Anfälligkeiten in ausgeprägter Form in sich trägt.

Beobachtet werden können einige genetische Belastungen bei den Augen, wofür es seit einigen Jahren erste Gentests gibt, was der Zucht sehr zuträglich ist. Taubheit ist auch ein Problem, welches immer wieder vorkommt. Hier arbeitet man daran, die genetischen Ursachen zu entschlüsseln.

Allergien kommen immer wieder vor, man spekuliert, ob dies auch mit der ausgeprägten Weißfärbung in Zusammenhang steht. Fakt ist, dass die Ursachenforschung bei allergischen Reaktionen sehr langatmig und schwierig sein kann.

Die Patella Luxation ist beim Parson Russell Terrier so gut wie nicht mehr existent, hin und wieder gibt es mal einige Ausrutscher, aber hier hat die konsequente Untersuchung auf PL dazu geführt, dass diese Erkrankung kaum noch auftritt. (Ich spreche hier nicht vom “wild” gezüchteten Reiterjackie, der i.d.R. solche Untersuchungen nicht vorweisen kann und sich diese Erkrankung immer weiter vererbt.)

Seriöse Zuchtverbände haben die PL durch vorgeschriebenen Zuchtuntersuchungen weit zurückdrängen können. Das beweist, wie wichtig solche Untersuchungen sind.

Zur Gesundheitsvorsorge hingegen gehören natürlich noch andere Dinge, wie Fellpflege, also das Trimmen, Kenntnisse über Ungeziefer, ob Flöhe, Zecken oder auch Würmer. Ernährung ist ein wichtiger Teil der Gesundheitsvorsorge oder auch die Frage, ob eine Hündin oder ein Rüde kastriert werden sollte. Darauf werde ich auch eingehen, diese Themen werden nach und nach vervollständigt.